Drohnenabwehr für Sicherheitsmitarbeiter
in Objekten der kritischen Infrastruktur
Zielgruppe
- Mitarbeiter der Sicherheitswirtschaft, im Objektsicherungsdienst zur Bewachung und Absicherung von gefährdeten Liegenschaften / kritischen Infrastrukturen
Leitgedanke
- PRÄVENTION + SICHERHEIT + REAKTION + AUFTRAGSERFÜLLUNG
Lernziel
- Drohnentypen und deren Einsatzpotenziale im Umfeld kritischer Infrastrukturen erkennen und einzuordnen
- Bedrohungssituationen durch Drohnen frühzeitig zu identifizieren und korrekt einzuschätzen
- rechtliche Grundlagen der Drohnenabwehr zu kennen und bei allen Maßnahmen einzuhalten
- interne Meldestrukturen korrekt anzuwenden und Meldungen an Leitstelle, Polizei oder Luftaufsicht sicher übermitteln
- Risikobewertungen für das eigene Objekt vorzunehmen und kritische Bereiche zu sichern
- präventive Maßnahmen im Objekt umzusetzen, um Drohnenrisiken zu minimieren
- technische Hilfsmittel und deren Grenzen zu kennen
- taktische Maßnahmen wie Sichtung, Beobachtung und Teamkoordination situationsgerecht durchzuführen
- Dokumentation und Nachbereitung von Drohnenvorfällen rechtssicher erstellen
- Entscheidungen unter Stress zu treffen und Teamarbeit in komplexen Szenarien effektiv umzusetzen
Inhalte
Einführung und Bedrohungslage
- aktuelle Lagebild
- Drohnentypen
- Einsatzpotenziale
- typische Risiken
Rechtliche Grundlagen
- Überblick über Luftverkehrs- und Datenschutzrecht (inkl. EU-Drohnenverordnung, §21a LuftVG)
- Privatrechtliche Möglichkeiten und Grenzen der Drohnenabwehr
- Zusammenarbeit mit Polizei und Behörden
- Dokumentation und Beweissicherung
Erkennung und Meldung
- visuelle Erkennung und Verhalten von Drohnen
- Nutzung von Beobachtungspunkten und Kameraüberwachung
- Früherkennung durch Einsatzkräfte vor Ort
- interne Meldestruktur bei Drohnenaktivitäten
Risikobewertung & Prävention
- Bedrohungseinstufung nach Objekt- und Bereichskategorien
- Identifikation kritischer Bereiche innerhalb des Objekts
- präventive Schutzmaßnahmen
Taktische Maßnahmen
- Sichtung, Verfolgung und Beobachtung von Drohnen
- Kommunikation und Alarmierung innerhalb des Teams
- Deeskalation und Sicherheitsvorgehen bei Annäherung
Technische Abwehr
- Überblick über legale Gegenmaßnahmen
- Einsatz von Drohnendetektionssystemen
- Grenzen und Risiken technischer Maßnahmen
- Integration in bestehende Sicherheitskonzepte
Praktische Übungen und Szenarien
- simulierte Drohnensichtungen im Objekt
- Reaktion auf Annäherung
- Zusammenarbeit zwischen Wachpersonal, Leitstelle und Verantwortlichen
- Rollenspiele und Entscheidungsfindung unter Stress
Nachbereitung
- Dokumentation
- Berichterstellung
- Optimierung von Abläufen
Dauer
- 1 Tag (8 Unterrichts- und Trainingseinheiten)
- je nach Bedarf modular erweiterbar
Termine
- auf Anfrage
Fortsetzung
- Taktisches Verhalten bei Drohnenkontakt
- Taktische Aufklärung nach einer Drohnensichtung - Einsatz von Aufklärung- und Erkundungsteams im Umfeld eines Objektes
- EU-Kompetenznachweis A1/A3 – Drohnenkompetenz für Sicherheitsdienste
Benötigte Ausrüstung
- evtl. Nutzung der Hilfsmittel der Ablauforganisation des betriebliches Einsatz- und Notfallmanagement
Abschluss
- Zertifikat
Teilnehmerzahl
- maximal 20 Teilnehmer
Preis
- nehmen Sie bitte Kontakt zu uns auf, wir erstellen Ihnen ein Angebot
- wir orientieren uns dazu umfänglich an Ihren Vorstellungen hinsichtlich des Preises und des Umfangs und planen mit Ihnen individuell
Durchführungs- und Schulungsort
- nach Absprache in den Räumlichkeiten in Ihrer Institution
- in unseren Ausbildungsräumlichkeiten in Rostock oder Güstrow
Unser Konzept für Notfallmanagement
Schnellkontakt
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